WIRED empfiehlt: Geschenke für Geeks und Tech-Fans

Weihnachten rückt näher und damit auch die Suche nach den letzten Geschenken. So geht es auch den Mitarbeitern von WIRED – ein paar Ideen haben wir allerdings schon. Die besten findet ihr in dieser Liste.

Regelmäßig neue Updates aus dem WIRED-Kosmos!

Weihnachten rückt näher und damit auch die Suche nach den letzten Geschenken. So geht es auch den Mitarbeitern von WIRED – ein paar Ideen haben wir allerdings schon. Die besten findet ihr in dieser Liste.

Bloxels

Der Erfolg von Super Mario Maker hat gezeigt: Egal ob Kinder oder Erwachsene, viele Menschen träumen davon, ihr eigenes Videospiel zu entwerfen. Als vor ein paar Wochen Bloxels zu uns in die Redaktion kam, dauerte es ein bisschen, bis wir es auspackten, weil es wie eines von vielen weiteren Lernspielzeugen für Kinder aussah. Kurz nach dem Öffnen der Box waren wir aber sofort fasziniert. Bunte Blöcke werden einfach in einen Rahmen gesteckt, abfotografiert und so ins Digitale übertragen. So baut man nach und nach sein eigenes Jump-and-Run-Abenteuer. Für Kinder ist es zugänglicher als der Super Mario Maker und für Erwachsene ein Spielzeug mit Pixelblöcken, das man sich, wenn man die Lust daran verloren hat, als Retro-Dekoration in den Schrank stellen kann. Rechtzeitig zum Start von Die letzten Jedi gibt es jetzt auch eine Star-Wars-Version. —30 Euro
Dominik Schönleben, Redakteur

Homo Deus. Eine Geschichte von morgen

In seinem Bestseller Eine kurze Geschichte der Menschheit beschrieb der israelische Historiker Yuval Noah Harari den Aufstieg des Homo Sapiens vom Schlauberger unter den Jägern und Sammlern zum selbsternannten König der Schöpfung. Das Buch gleicht einer 500 Seiten langen Abenteuerreise durch 100.000 Jahre Evolution. In Homo Deus wagt sich Harari an ein noch komplexeres Thema: Er versucht, die Geschichte der Menschheit in die Zukunft fortzuschreiben. Natürlich weiß auch Harari nicht, was als nächstes kommt, und tut zum Glück auch nicht so, als könnte er es wissen. Er nimmt lediglich Trends, die bereits erkennbar sind, und analysiert, wohin sie führen könnten. Vieles deutet in Hararis Augen darauf hin, dass der Homo Sapiens sich zum gottgleichen Schöpfer künftiger Varianten seiner eigenen Art weiterentwickeln wird. Nano- und Biotechnologie, Brainhacking und Genmodifikation, Künstliche Intelligenz und Robotik – all das gibt uns Mittel an die Hand, stärker in die Evolution einzugreifen, als je zuvor. Harari entwickelt eine Reihe von Thesen, die zum Nachdenken anregen und Homo Deus für mich zu einem der lesenswertesten Bücher des Jahres gemacht haben – und demnach auch zu einem guten Geschenk für jeden, der sich Gedanken über unsere Zukunft macht. —25 Euro
Karsten Lemm, Redakteur

Parrot Pot

Wer auch beim Gärtnern in den heimischen vier Wänden nicht auf Digitalisierung verzichten möchte, sollte sich den Parrot Pot zu Weihnachten wünschen. Per App und Blauzahn (Bluetooth) wird der Zustand der Pflanze überwacht und das Gießen erfolgt auf Wunsch automatisch über die App. Ein extra Urlaub-Modus übernimmt dies auch für einen längeren Zeitraum, ohne dass ein Nachbar rekrutiert werden muss. Manchmal ertappe ich mich beim Drücken des manuellen Gießen-Knopfes, nur um sicherzugehen, dass auch alles funktioniert. Das freudige grün unserer Büro-Pflanze beweist mir jedoch, dass sie die perfekte Bodenfeuchte auch ohne mein Zutun bekommt. Na dann, happy traveling! —125 Euro
Isabell Augustin, Assistenz und Office-Management

Google AIY Voice Kit für Raspberry Pi

Einen smarten Lautsprecher zum Selberbauen? Gibt es. Das AIY Kit macht aus dem Bastelrechner Raspberry Pi ein vollwertiges Google Home. Ich habe lange nach einer Alternative zu den smarten Lautsprechern von Amazon, Google und Apple gesucht, und mich letzten Endes für die DIY-Variante entschieden. Aus einem einfachen Grund: Ich hatte mir vor zwei Jahren einen Raspberry Pi gekauft, um einen Media Server in mein Heim-Netzwerk zu integrieren. Ich war so angetan von dem Mini-Computer, dass ich mir einen weiteren zulegte habe, der jetzt in einem Pappkistchen untergebracht ist und mir Musik vorspielt oder das Wetter ansagt. —30 Euro im Bundle mit dem Paspberry Pi
Steve Haak, Redakteur

Dash Wonder Workshop

Ab und zu vermissen wir ihn, den kleinen, kugeligen Mitbewohner auf Zeit: Einige Wochen lang fuhr Dash von Wonder Workshop munter durch unseren Alltag. Die Kinder (und damit auch ich) testeten den Roboter für WIRED. Es wäre übertrieben, zu behaupten, wir hätten ihn damals alle ins Herz geschlossen. Für Erwachsenenohren sind die begeisterten Ausrufe und kumpeligen Begrüßungen („Howdy!“), das Lachen und all das, was den Roboter so menschenähnlich machen soll, schwer zu ertragen. Aber für uns ist Dash auch nicht gedacht. Und die Kinder waren begeistert, weil sie schnell herausbekamen, welche Knöpfe sie drücken und welche Regler sie auf der zugehörigen App schieben konnten, um ihn zu steuern. Quasi nebenbei erwarben sie so eine Portion Programmiererfahrung. Das gefällt dann auch Eltern. Wer Lust hat, seinen Kindern im Grundschulalter die Faszination am Coden mit Hilfe eines etwas überdrehten, aber pflegeleichten Mitbewohners vermitteln will, findet in Dash das perfekte Weihnachtsgeschenk. —140 Euro
Domenika Ahlrichs, stellvertretende Chefredakteurin

Geschenk zum Selbermalen

Seit einem halben Jahr ackere ich mich jetzt in Photoshop ein. Um ganz bescheiden zu sein, mittlerweile bin ich richtig gut. Mein Tipp also: Besorgt euch Photoshop oder die kostenlose Alternative GIMP. Schaut euch ein paar Tutorials an, dann überlegt euch eine gute Szene mit dem Beschenkten und packt sie in ein simples Logo. Dann ab zum Spreadshirt-Editor und die drucken euch das Ganze auf ein Kleidungsstück eurer Wahl. Ich habe das ausprobiert und bin begeistert – es sieht gut aus, war recht günstig und ist etwas Besonderes. Mein Rat ganz allgemein: Macht etwas selbst, das macht Spaß und kommt immer gut an zu Weihnachten! —ab 30 Euro
Max Biederbeck, Redakteur

Arkham Horror: Das Kartenspiel

Arkham Horror hat als Kartenspiel von Serien und Filmen gelernt, es stellt das Storytelling ins Zentrum. Die Teilnehmer durchleben eine Horror-Geschichte von H.P. Lovecraft und sie werden selbst zu den Protagonisten. Ich halte Arkham Horror deshalb für ein besonders gutes Weihnachtsgeschenk, weil es etwas ist, das man gemeinsam tun muss. Man verschenkt nicht nur ein Spiel, sondern für Freunde oder Familie einen Grund, sich zu treffen. Das Tollste dabei: Man tritt nicht gegeneinander, sondern im Team gegen finstere Tentakelmonster und das unbekannte Grauen an. Es ist ideal für Fans von Magic: The Gathering oder Hearthstone. Einziger Nachteil: Für drei oder vier Spieler müsst ihr es zwei Mal kaufen. —37 Euro
Dominik Schönleben, Redakteur

Binäre Uhr

Wer spät dran ist und wissen möchte, ob er den Bus noch erwischt, wird diese Uhr verfluchen. Bis man rausgefunden hat, wie viel Uhr es ist, ist der Bus auf jeden Fall weg. Aber darum geht es auch nicht, denn die Uhr ist eher ein Statement: „Ich bin ein Nerd“, sagt die Uhr laut. Mich erinnert sie mit ihren verschiedenen Farben auch ein bisschen an das Spiel Vier gewinnt. Drei verschiedene Farben zeigen die Uhrzeit im binären System in Stunden, Minuten und Sekunden an – man muss nur ein bisschen rechnen. Ja, es gibt viele solche Uhren, aber warum ich euch genau diese Variante empfehlen würde: Sie muss selbst zusammengebaut werden. Sie ist Bastelset, Nerd-Statement und Zeitmesser in einem – also eher Drei gewinnt. —31 Euro
Sarah Heuberger, Redaktions-Praktikantin

Die NASA-Frauen

Lego und Weihnachten sind für mich seit meiner Kindheit als Erinnerung untrennbar miteinander verbunden. Welches Set soll man aber jemandem Schenken, der zu alt ist, um mit den kleinen Bauklötzen zu spielen? Dieses Jahr gibt es darauf eine eindeutige Antwort: Women of NASA war eine Box zu Ehren der drei Pionierinnen Nancy Grace, Margaret Hamilton und Sally Ride. Ein super Geschenk, weil es doch weitaus cooler ist, echte Helden auf dem Schreibtisch stehen zu haben statt das nächste Set mit Spiderman und Hulk. —25 Euro
Dominik Schönleben, Redakteur

Sich selbst als 3D-Figur

Barbie, Ken und Actionfiguren waren gestern. Als Kind habe ich mir diverse Puppen und Figuren genommen und damit spielerisch meine Familie nachgestellt. Durch den 3D-Druck ist es jetzt möglich, sich selbst als Figur zu einem besonderes Geschenk zu machen. Ein Fotoshooting, Körpervermessung und ab geht es in den Druck! Die Figuren werden maßstabsgetreu gedruckt, fangen bei 7 Zentimeter an und hören bei rund 35 Zentimeter auf. Die Eltern werden sich freuen! —ab 99 Euro
Claudia Auerbach, Werkstudentin

UO Smart Beam Laser

Ich empfehle zu Weihnachten den UO Smart Beam Laser, einen Mini-Laserprojektor. Mit 5,5 Zentimetern ist er nicht nur handlich, sondern hat mich auch durch sein minimalistisches Retro-Design überzeugt. Als Laser-Beamer hat der UO den Vorteil, dass für ein scharfes Bild nicht erst die Entfernung eingestellt werden muss. Für mich ist der Beamer das ideale Geschenk für Freunde oder Familienmitglieder, die zu Hause keinen Fernseher haben. Die können dann ihre Lieblingsserie statt auf dem kleinen Laptop auch mal wieder in voller Größe anschauen. —270 Euro
Claudia Pelzer, Lead Consultant für Business Tranformation & Innovation

Blinkerhandschuh

Comments are closed, but trackbacks and pingbacks are open.