WIRED empfiehlt: Die besten Serien für die Feiertage

An den dunklen Abenden zwischen den Jahren bleibt wieder mehr Zeit für einen Serien-Marathon. Die WIRED-Redaktion empfiehlt ihre Favoriten.

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An den dunklen Abenden zwischen den Jahren bleibt wieder mehr Zeit für einen Serien-Marathon. Die WIRED-Redaktion empfiehlt ihre Favoriten.

Die neue Star-Trek-Serie Discovery war gut. Aber so wie klassisches Star Trek fühlte sie sich für mich nicht an: Zu viele moralische Grauzonen, zu viel Action. Wem das auch so ging, sollte sich The Orville ansehen. Ja, auch ich habe die Star-Trek-Homage von Comedian Seth McFarlane zuerst als albern abgetan. Wurde dann aber überrascht: Wer über die dummen Witze hinwegsieht, bekommt Star Trek, so gut wie es seit Deep Space Nine nicht mehr war. The Orville überrascht zwischen all seinem Sexualhumor mit philosophischen Fragen: Darf eine außerirdische Rasse ihre weiblichen Babys zu Männern umoperieren, weil Frauen gesellschaftlich stigmatisiert sind? Und hat man eine moralische Verpflichtung, sich selbst zu töten, wenn das eigene Leben von einem Zeitreisenden gerettet wird? The Orville hätte ohne die Comedy wohl zur besten Star-Trek-Serie aller Zeiten werden können.
Dominik Schönleben, Redakteur

Als ich gesehen habe, dass auf Netflix eine Serie mit Jessica Biel erscheint, war ich zunächst skeptisch, da man sie eher mit 08/15-Liebeskomödien in Verbindung bringt. Da jedoch die Serie auf dem deutschen Bestseller Die Sünderin von Petra Hammesfahr basiert, wurde ich neugierig – zum Glück. In der achtteiligen Psychothriller-Serie wird die junge Mutter Cora Bender bei einem entspannten Familienausflug zur Mörderin. Es folgt ein aussichtsloser Prozess, die Fakten sprechen gegen sie. Erklären kann sich den Mord niemand – erst recht nicht Cora Bender. Statt der klassischen Krimiserien-Frage „Wer war’s?“ geht es in dieser Serie um das Warum. Und bei der Suche nach dieser Antwort ist jede Minute nervenaufreibend. Das Schauspiel der desorientierten Jessica Biel geht unter die Haut.
Domenika Ahlrichs, Stellvertretende Chefredakteurin

Mit einer Fortsetzung von Prison Break habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Die Serie endete nach vier Staffeln 2010 mit dem Film The Final Break. Anfang dieses Jahres wurde beim US-Sender FOX nun die fünfte Staffel veröffentlicht. Nach all der Zeit war ich sofort wieder mitten drin im Geschehen um die Hauptprotagonisten Michael Scofield, Lincoln Burrows und Sara Tancredi. Die Serie fühlte sich an, als würde man alte Bekannte nach langer Zeit wiedertreffen. Die Geschichte um Gefängnisausbrüche, Liebe und die tiefe Verbundenheit zu Geschwistern hat nichts von ihrem Reiz verloren. Darum ist Prison Break Staffel 5 meine Serie des Jahres 2018. Und vor wenigen Tagen hat Hauptdarsteller Dominic Purcell per Instagram mitgeteilt, dass eine 6. Staffel in Arbeit ist.
Steve Haak, Redakteur

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