MekaMon kämpft per Augmented Reality im Wohnzimmer

Der MekaMon ist ein kleiner Roboter, mit dem sich spektakuläre Schlachten austragen lassen. Denn gekämpft wird mit ihm in einer Augmented-Reality-Welt. Das konnte sogar Apple begeistern.

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Der MekaMon ist ein kleiner Roboter, mit dem sich spektakuläre Schlachten austragen lassen. Denn gekämpft wird mit ihm in einer Augmented-Reality-Welt. Das konnte sogar Apple begeistern.

Rund vier Jahre hat das britische Start-up Reach Robotics am MekaMon gewerkelt. Als im Januar die ersten 500 Exemplare als Vorab-Modell in den Verkauf gingen, waren sie umgehend vergriffen. Das hat den Entwicklern eine Millionen-Investition eingebracht und nun auch einen Deal mit Apple. Denn der iPhone-Produzent hat sich die Exklusivvertriebsrechte für den Roboter gesichert. Zumindest in den USA und Kanada wird es den MekaMon alleinig in den Apple Stores geben. Nicht umsonst. Der MekaMon ist ein grandioses Beispiel für die Nutzung von Augmented Reality, die Apple mit seinem ARKit so aggressiv propagiert.

Aber grundsätzlich ist der MekaMon zunächst ein Spielzeugroboter von der Größe eines Schuhkartons, der wohl nicht zufällig an die Spinnenpanzer Tachikoma aus Ghost in the Shell erinnert. Gesteuert wird er mit der zugehörigen App für das iPhone oder Android-Smartphone. Er kann mit seinen vier Beinen laufen, sich ducken, neigen, rollen, kleine Hindernisse überwinden oder sich tot stellen. Spannend wird er aber in Verbindung mit der Kamera. Denn nimmt man den Roboter und eine speziell gemusterte Matte ins Visier, bildet sich um sie herum ein virtuelles Schlachtfeld mit Hindernissen wie Felsbrocken, Gebäuden und Mauern.

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