Die USA schaffen die Netzneutralität ab

Trotz anhaltender Proteste hat die Federal Communications Commission (FCC) die Netzneutralität in den USA de facto abgeschafft. Breitbandkonzerne können in Zukunft beliebig hohe Gebühren für bessere Datenverbindungen für Streaming-Anbieter und andere Dienste verlangen.

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Trotz anhaltender Proteste hat die Federal Communications Commission (FCC) die Netzneutralität in den USA de facto abgeschafft. Breitbandkonzerne können in Zukunft beliebig hohe Gebühren für bessere Datenverbindungen für Streaming-Anbieter und andere Dienste verlangen.

Das Aus für die Datengleichbehandlung in den USA wurde von der FCC mit drei zu zwei Stimmen beschlossen. Damit können zum einen Netzbetreiber wie AT&T und Comcast zahlungswillige Internetdienste bevorzugen und damit den Weg zum befürchteten Zwei-Klassen-Internet ebnen. Zum anderen nimmt sich die Regulierungsbehörde mit dem Beschluss selbst aus der Verantwortung, die Handlungen der Konzerne zu kontrollieren, berichtet unter anderem Recode.

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